LagerbegutachtungWälzlagerschäden und deren Ausfallsursachen

Analyse der Schadensursache

Lagerbegutachtung

Bei der Untersuchung ausgebauter Wälzlager steht die Erkennung von systematischen, wiederkehrenden Ausfallsursachen und deren Behebung im Fokus. Ursachenforschung in Hinblick auf eine proaktive Instandhaltungs-Strategie.

Die WÄLZLAGEREXPERTEN von TBE analysieren Ihre Wälzlager und liefern Antworten auf folgende Fragen:

  • Worauf ist der Wälzlagerschaden zurückzuführen?
  • Liegt abnormer Verschleiß vor?
  • Kann der Schaden behoben werden?
  • Wie kann man künftige Schäden vermeiden?

Bei Bedarf können wir auch das Umfeld der Anwendung durch eine Vielzahl an Diagnoseverfahren auf potentiale Belastungen und negativer Einwirkungen hin untersuchen.

Vorgehensweise bei der Schadensanalyse

  1. Vor der Analyse versuchen wir Informationen zum Schadensverlauf durch persönliche Gespräche mit dem Kunden zu erhalten
  2. Nach Erhalt des Prüflings wird der Anlieferungszustand dokumentiert. Eine Reinigung des Lagers vor der Lieferung ist nicht erwünscht, da der Schmierzustand von großem Nutzen ist und durch die Reinigung nicht mehr nachvollziebar ist
  3. Unsere Spezialisten zerlegt das Wälzlager und starten den Analyseprozess: gründliche visuelle Begutachtung, Analyse des Schmiermittelverteilung und ggf. metallurgische Analyse gegen Aufpreis
  4. Der Experte erstellt eine Diagnose der möglichen Schadensursachen.
  5. Diagnose und Empfehlungen werden in einem Gutachten zusammengefasst, das Ihnen zur Verfügung gestellt wird. Die Empfehlungen beziehen sich einerseits auf das Wälzlager und seinen Einbau und andererseits auf die Umgebungsbedingungen.

Geräte zur Wälzlagermontage

Wälzlager montieren durch induktives Anwärmen ist die bessere Lösung

Fehler bei der Montage von Wälzlagern führen zum vorzeitigen Ausfall. Bei den herkömmlichen Methoden wie Hammer, Schweißbrenner, Presse oder Ölbad wird das Werkstück entweder mechanisch beschädigt (Laufbahn und Wellensitz) oder dessen Metallstruktur und somit dessen Eigenschaften verändert.

Das induktive Anwärmverfahren ist bestens geeignet, um das Werkstück gleichmäßig und kontrolliert zu erwärmen. Die Wälzlagermontage durch induktives Anwärmen ist einfach und aufgrund der Gerätemobilität direkt vor Ort möglich. Das Verfahren ist energieeffizient, umweltfreundlich und sicher für das Bedienpersonal.

Produktübersicht

EDDYTHERM 4x

Mobiles und leistungsstarkes Induktionsanwärmgerät für Lager, Kupplungen und Räder

  • Für große Werkstücke bis 300 kg
  • Robuste Laufrollen für Mobilität vor Ort
  • Bedienung durch eine Person möglich
  • Magnettemperaturfühler bis 250 °C
  • Kompakt und flexibel, mit fahrbarem Ständer
  • Automatisches Entmagnetisieren nach jedem Heizzyklus
  • Lieferbare Optionen: Spannungen von 200 – 600 V und Netzfrequenz 50/60 Hz

 

 EDDYTHERM 2x

Schnelle und effiziente Erwärmung und automatische Entmagnetisierung

  • Induktives Anwärmgerät mit Schwenkarm
  • Für kleine und mittelgroße Lager bis 80 kg
  • Schnelle und effiziente Erwärmung
  • Magnettemperaturfühler bis 240 °C
  • 3 verschieden große Auflagejoche
  • Lieferbare Optionen: Spannungen von 200 – 575 V und Netzfrequenz 50/60 Hz.

 

 EDDYTHERMportable

Hochfrequenztechnologie für optimale Heizleistung

  • Tragbares Induktionsanwärmgerät
  • Für Lager bis 10 kg
  • Magnettemperaturfühler bis 180 °C
  • Keine Auflagejoch erforderlich
  • Prädiktive Temperatursteuerung (keine Überhitzung)
  • Lieferbare Optionen: Spannungen von 100 – 230 V und Netzfrequenz 50/60 Hz.

EDDYTHERM Produktübersicht (770 KB)

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